Nach Wallilabou, St. Vincent, sind wir Richtung Mustique
gesegelt. Wind war zwischen 15 - 21 Knoten und wir mussten teilweise etwas
einreffen. Mit dem Wind kamen zwischen den Inseln auch heftige Düsen auf und
auch einige ziemlich starke Regenschauer. Je mehr wir uns Mustique annäherten,
umso mehr kam die Sonne zum Vorschein. Leider gibt der Motor immer noch
Rauchwolken von sich, die auf die defekten Einspritzdüsen zurückzuführen sind.
Diese müssen alle ersetzt werden und so haben wir zu oberst auf unserer Liste
"Edberg RodneyBay" anrufen und das Zeug bestellen.
Okay zurück zu Mustique. Insel voraus in Sicht, Fernglas
raus, gucken wieviel Boote bereits schon drinnen an den Moorings liegen. Denn
sind die alle besetzt, kann man keine mehr bekommen und muss sich allenfalls auf
einer anderen Insel in einer anderen Bucht niederlassen. Je nach Uhrzeit wird
dies aber problematisch, da man solche Ecken noch tagsüber aufsuchen
sollte.
Wir haben Glück und erkennen, dass noch etwa 3 Moorings
frei sind. Wir wollen an die erste zwischen 2 Katamaranen. Beim sich Annähern
jedoch spielt der Motor verrückt und stellt ab, so dass wir auf einen der Kat's
zukommen. Durch erneuten Start springt die Maschine an und wir müssen abdrehen.
Uns ist dieser Platz eh etwas zu eng zwischen den Kat's, vor allem, weil auch im
Wind gelegen, die Kat's anders als Monohulls reagieren. So nehmen wir etwas
weiter links eine frei Mooring, die gerade beim ersten Anlaufen fest ans Boot
angemacht werden kann.
Nach einem obligatorischen Absacker gehen wir mit dem
Beiboot inkl. neuem Motor und Paddel Richtung Basil's Bar. Dort finden wir nicht
nur etliche Cocktails sondern auch gutes Essen vor und wir nehmen dieses
genüsslich zu uns. Die Heimkehr zu unserem Boot gestaltet sich etwas schwierig.
Kaum abgelegt, merken wir, dass wir run out of petrol sind, uih! Shit happens.
Wieder einmal gelernt, dass nicht nur Paddels, sondern auch eine Taschenlampe
(unser Boot ist unbeleuchtet, um auch Batterie zu sparen) und BENZIN dabei sein
sollte.... He nu! Marina Zurück zu Basil kann nach langer Diskussion hin und her
einen Fischer finden, der uns im Schlepptau zu unserem Boot bringt. Judihui. Es
hat geklappt. So sind wir nun alle wohlbehalten an der Mooring verankerten VIA
CON ME angekommen.