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    <title>
      <![CDATA[Lapita-Voyage - News Feed]]>
    </title>
    <link>/lapita/index.rss</link>
    <pubDate>Sun, 22 Mar 2009 22:11:57 UTC</pubDate>
    <description>
      <![CDATA[Lapita-Voyage]]>
    </description>

    
    <item>
      <title>
        letzter Blog
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/22/116-letzter-blog</link>
      <description>
        <![CDATA[



Es ist den 23.3. morgens um 9 Uhr.Das Cargoschiff Kesoko kommt immer n&#xE4;her. 
Es wird uns alle nach Lata bingen. Von dort fliegen wir in einer alten Twin 
Otter nach Honiara. Viele schwere Geschenke m&#xFC;ssen auf der Insel bleiben. 
Aber viele Erinnerungen werden uns begleiten. Jeder ist auf seine Weise so 
von der Gastfreundschaft, Herzlichkeit, der puren Freude dieser Insulaner 
&#xFC;berw&#xE4;ltigt und angetan.
<br>Es bleiben uns noch wenige Stunden zum Packen und zum Aufwiedersehen sagen. 
Ich wei&#xDF; schon jetzt, dass es Tr&#xE4;nengebenwird. Aber danach wird auch wieder 
gelacht...
<br>
<br>
Gestern fr&#xFC;h kam das Schwesterschiff LAPITA ANUTA  auf Tikopia an. Sie 
brauchten bei sch&#xF6;nstem Wetter und besten Windverh&#xE4;ltnissen nur 13 Stunden 
f&#xFC;r die Passage von 80 sm von Anuta. An Bord waren weitere 5 M&#xE4;nner aus 
Anuta, die den T&#xF6;rn als Training auffassten.
<br>
<br>
Damit ist das Projekt LAPITA VOYAGE erfolgreich abgeschlossen.<br>
<br>
Ich werde jetzt das Satellitentelefon und die gesamte Elektrik abbauen.<br>
Somit ist dieses der letzte Blog und das letzte Email.<br>
<br>
Ich gr&#xFC;&#xDF;e alle ganz herzlich,<br>
<br>
Klaus Hympendahl<br>
<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106 

]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 22 Mar 2009 22:11:57 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/22/116-letzter-blog</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Die große Feier
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/19/115-die-gro%C3%9Fe-feier</link>
      <description>
        <![CDATA[



Es ist einer der letzten Tage an dem ich in meinem winzigen &quot;Kabuff&quot; sitze 
und einen Blog schreibe. &#xDC;bermorgen werde ich das Satellitentelefon abbauen.
<br>Es ist also Zeit, mich f&#xFC;r Euer gro&#xDF;es Interesse zu bedanken. Ich wei&#xDF;, dass 
viele mitgefiebert haben und uns mit besten W&#xFC;nschen begleitet haben. Ich 
m&#xF6;chte mich auch f&#xFC;r die vielen pers&#xF6;nlichen Gl&#xFC;ckw&#xFC;nsche bedanken. Aus den 
Emails sprach eine tiefe Teilnahme an unserem Projekt. Ich war bei manchen 
Emails tief ger&#xFC;hrt und es zeigte mir, dass es kein oberfl&#xE4;chiges Interesse 
an unseren Abenteuern war, sondern ein menschliches, das seine Wurzeln in 
der des Mitgef&#xFC;hls hatte.
<br>Gestern hatte ich das erste Mal Gelegenhei,t sieben M&#xE4;nnern das Boot zu 
erkl&#xE4;ren. Wir fingen mit den wichtigsten 6 Knoten an und manche begriffen 
sie auf Anhieb, wenn auch einige z. B. den Palstek beherrschten. Es war 
nicht genug Wind, um zu segeln. zuvor hatten die sieben M&#xE4;nner das Boot, das 
hoch auf den wei&#xDF;en Strand gezogen war, auf den Baumrollen wieder ins Wasser 
geschoben. Es ging genau so einfach und &quot;reibungslos&quot; wie das Hinaufziehen 
mit der Hilfe von M&#xE4;nnern, Frauen und Kindern.
<br>Also, vorgestern war das gro&#xDF;e Fest der Taufe. Am Morgen regnete es und war 
grau. Die vier H&#xE4;uptlinge kamen erst um 12 Uhr zusammen anstatt um 9 Uhr. 
Sie tragen zum Zeichen ihrer W&#xFC;rde lange Haare. An diesem Tag trugen sie 
Tapa-Lendensch&#xFC;rze (Tapa = weiches Material aus dem Inneren der 
Maulbeerbaumrinde) oder einen lava-lava-Wickelrock und dar&#xFC;ber die 
H&#xE4;uptlingsmatte mit roten Mustern auf beigem Material. Als Schmuck trugen 
sie Bl&#xFC;ten in den gro&#xDF;en Ohrl&#xF6;chern, einen kleinen Kranz aus 
Tumerikbl&#xE4;ttern, einen geknickten Pamlmwedelzweig um den Hals (tragen nur 
Chiefs) und einen Palmwedel, der zwischen Tapa und Haut in den R&#xFC;cken 
gesteckt wird und &#xFC;ber den Kopf hinaus ragt.
<br>Ich wurde in das H&#xE4;uptlings-Fale gebeten, nachdem ich auch Tapa und 
H&#xE4;uptlingsmatte umgelegt bekommen hatte. Zuvor wurde ich noch mit gelbem 
Tumerik (gelbwurz) an den Armen dekorierrt. Die drei Chiefs von der anderen 
Inselseite begr&#xFC;&#xDF;eten mich mit dem &quot;songi&quot;, dem polynesischen Nasenkuss, bei 
dem man ein wenig seufzt.
<br>Wir sa&#xDF;en im Lotusitz und ich verteilte meine Geshenke: Ein T-Shirt unserer 
Expedition und f&#xFC;r jeden Chief vier Pfeifen - wie k&#xF6;nnte es auch anders 
sein.
<br>E wurde geraucht, geplaudert und die von mir aus Vanikoro mitgebrachren 
Beteln&#xFC;sse wurden gereicht und mit Kalk und einem Blatt der Pfefferpflanze 
gekaut.
<br>Dann passierte etewas was ich nur aus Deutschland kannte: Es wurde von 
au&#xDF;erhalb des Hauses zur Eile gerufen, denn die Priester wartetetn im 
Ornament auf den Beginn der Taufzeremonie.
<br>Es war immer noch grau und hatte gerade aufgeh&#xF6;rt zu nieseln.Der Ex-Bischof 
der Anglikanischen Kirche im Ornat, die drei Priester ebenfalls, Messdiener, 
Weihrauchschwenker, dann die pr&#xE4;chtig geschm&#xFC;ckten H&#xE4;uptlinge. Es war mehr 
wie im Mittelalter als in der Jetztzeit. Eine Prozession in Richtung Boot 
begann. Vorne die Kirchenm&#xE4;nner, dann die H&#xE4;uptlinge und am Schluss ich. Wir 
schritten durch ein Spalier von Insulanern.  Es wurd die englische Version 
von &quot;Gro&#xDF;er Gott wir loben Dich&quot; gesungen. Das Boot war wundersch&#xF6;n mit 
jungen Palmwedeln dekoriert. Vor dem Boot dann die ganze Liturgie der Taufe. 
Mit Weihrauch, mit Weihwasser. Mehrfach wurde das Boot umkreist, dabei 
wurden neue Lieder angestimmt,. Dann taufte Artiki Kafika das Boot mit 
Kokosnusswasser.Und nach einer halben Stunde ging es zum Festplatz zur&#xFC;ck.
<br>
<br>
Unter einer Zeltplane nahmen wir auf einer 2 m Erh&#xF6;hung auf Matten Platz. 
Links der Ex-Bischof und drei Priester, dann die vier Chiefs und au&#xDF;en 
rechts ich. (Sp&#xE4;ter h&#xF6;rte ich, ich h&#xE4;tte ausgesehen wie Chief number 5)
<br>Der Platz unter den B&#xE4;umen mit dem hellen von Laub befreiten Sand und den 
sch&#xFC;tzenden gro&#xDF;en B&#xE4;umen war gef&#xFC;llt mit Menschen.
<br>Der Sprecher der Chiefs begann mit seiner Dankesrede f&#xFC;r das Boot und zollte 
unserer Reise tiefen Respekt.
<br>Dann wurde das Essen, das in  Bananenblatttaschen serviert wird, angeboten. 
Es gab gekochte Kasava, Brei aus Taro und aus Bananen, Kokosnussschalen mit 
Sagopalmst&#xE4;rke und Kokosnussmilch plus Papayas, Fisch, Taros und ein paar 
Lobster.
<br>Danach sangen die Kinder ein wundersch&#xF6;nes Lied &#xFC;ber Tikopia, das ein 
australischer Segler getextet und komponiert hatte. Ich habe den Text in 
einer Kopie dabei. Das Lied r&#xFC;hrte uns sehr, ein Grund, dem Autor einmal 
sp&#xE4;ter zu gratulieren.
<br>Danach bekamen wir alle F&#xFC;nf unsere Geschenke. Ich bekam einen Speer mit 
Schnitzereien, eine Holzschale mit Kokosnussschnur (Brautpreis), einige 
Halskeletten mit Fischhaken.
<br>Danach trat eine 20-k&#xF6;lpfige Tanzgruppe auf. Alle wundersch&#xF6;n dekoriert, 
nat&#xFC;rlich in Tapa-Lensch&#xFC;rzen. Sie hatten Tanzschilder in der Hand und ich 
lie&#xDF; mir von Ariki (H&#xE4;uptling) Tafua die einzelnen Bedeutungen der T&#xE4;nze 
erkl&#xE4;ren.
<br>
Ein Trommler gab den Rhythmus an.<br>
Eswar Zeit f&#xFC;r meine Rede und da ich wei&#xDF;, dass Tikopianer zum Leben gerne 
&quot;Stories&quot; h&#xF6;ren, spiekte ich sie mit kleinen Geschichten. Ich sprach &#xFC;ber 
den Bootsbau, die Reise und dar&#xFC;ber, das Tradition weniger mit Vergangenheit 
zu tun h&#xE4;tte als vielmehr mit Zukunft.
<br>
Ein unvergessliches Test ging langsam zu Ende....<br>
Ich werde jetzt den neuen M&#xE4;nnern das Boot erkl&#xE4;ren, dann ist meine Aufgabe 
erf&#xFC;llt. Und das ist gut so.
<br>
<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
<br>
<br>
Lapita-Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106 

]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 19 Mar 2009 22:49:02 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/19/115-die-gro%C3%9Fe-feier</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Leben an Land
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/17/114-leben-an-land</link>
      <description>
        <![CDATA[



Am 15.3. haben wir unsere Sachen an Land gebracht. Patterson hat ein fale 
freigemacht und wir schlafen jeder unter seinem Moskitonetz. Mein Klappbett, 
das ich vor sechs Jahren mitgebracht hatte, ist immer noch hier und ich habe 
die erste Nacht seit knapp 5 Monaten in einem &quot;Bett&quot; geschlafen.
<br>Abends sind ein paar junge M&#xE4;nner noch mit den mitgbrachten Batterien 
tauchen gegangen und kamen mit sechs Lobstern an.
<br>Mittags, am n&#xE4;chsten Tag, hatte ich wieder drei Lobster bei meinem 
Insel-Freund Josph allein f&#xFC;r mich zu essen.
<br>Vorher habe ich Schwester Monika unsere Medizin von Bord gebracht und ihr 
&#xFC;bersetzt, was was ist. Dabei sah ich ein Blutdruckmessger&#xE4;t liegen. Ich 
fragte sie ob sie auch meinen Blutdruck messen k&#xF6;nnte, der in Deutschland 
stets zwischen 140 und 160 lag, mit unteren Werten von ca. 90 bis 100. Also 
zu hohen Blutdruck. Sie musste zwei Mal messen weil ich dem Ergebnis nicht 
traute. Es waren 110 zuu 70!!!
<br>Was lerne ich daraus? Geht auf See, nimmt ein einfaches traditionelles Boot, 
verausgabt Euch physisch, lebt einfach und ihr habt den besten Blutdtruck. 
Oder: Wo es keine &#xC4;rzte gibt, gibt es auch keine Kranken.
<br>Heute bereiten wir bei Hochwasser das Boot vor, um es auf den Strand zu 
ziehen. Wir haben alle schweren Sachen von Bord genommen. Morgen findet das 
gro&#xDF;e Fest statt. Vier H&#xE4;upotlinge, vier Priester, ein Ex-Bischof, der das 
Boot segnen wird, und ich sitzen auf Matten unter einem Zeltdach. Umgeben 
von fast allen Inselbewohnern. Es wird Reden geben, traditionelle T&#xE4;nze und 
Kindervorf&#xFC;hrungen.
<br>
Na, da bin ich gespannt.<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106 

]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 17 Mar 2009 05:30:38 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/17/114-leben-an-land</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        On Tikopia
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/16/113-on-tikopia</link>
      <description>
        <![CDATA[




On Tikopia<br>
<br>
We made it. 4000 odd miles and we finally made it. In the end, with the 
winds against us we ran out of time and the boats split up. Lapita Anuta 
should be on Anuta by now and we arrived on Tikopia yesterday morning, 
coasting through the small gap in the reef with terribly light winds and a 
couple of people paddling. In the afternoon the stiff westerly breeze that 
repeated weather forecasts have promised finally arrived. Such is life.
<br>
<br>
<br>
<br>
By this time we had moved en masse into a house just behind the beach. But 
Sunday is a definitely a day of rest on Tikopia and we took it seriously, 
lounging around the beach and catching up with the Edward, the chief, and 
some other old friends. In the evening some of the guys dived for lobster, 
which we BBQ'd outside our new home which Lapita Tikopia bobbed around 
safely close to shore.
<br>
<br>
<br>
<br>
Today we explored a little, climbing up the collapsed volcano for a view of 
the large freshwater lake on the eastern shore. It was quite a hike after 
4.5 months sitting on a boat, but the view is something special.
<br>
<br>
<br>
<br>
Tomorrow the training of the Tikopian crews will begin and on Wednesday the 
boat will be blessed by a priest and we'll party. With luck in a week or so 
we'll be joined by Hanneke and crew, plus the Anutans she has been training 
to take charge of Lapita Anuta.
<br>
<br>
<br>
<br>
For us the journey is over, but I can't quite believe it. I'm still grinning 
like a Cheshire Cat. This trip will take some beating.
<br>
<br>
Matt Fletcher]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 16 Mar 2009 09:39:21 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/16/113-on-tikopia</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        The Last Night Watch
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/15/112-the-last-night-watch</link>
      <description>
        <![CDATA[




The Last Night Watch<br>
<br>
Tonight I'll take my last night watch, between midnight and 2am. Tikopia is 
finally in sight and sometime in the early morning we'll pass through the 
narrow passage in the outer reef and this 5-month adventure will be over. By 
the time you read this I'll probably be on the beach, which is hard to 
believe.
<br>
<br>
<br>
<br>
Living on this boat, camped and basic as it is has become so normal, so 
routine it's going to be strange sleeping in a bed or going to the toilet in 
the middle of the night without a canopy of stars overhead. Sailing between 
picture-postcard images of paradise has been amazing, the consistent, 
wonderfully-warm, island welcomes life-changing and a huge privilege. I'm 
really going to miss it, just as I'll miss the simple living, wearing only 
shorts, walking barefoot and travelling with a bagful of possessions. I'll 
miss the freedom and isolation of the sea and I'll miss sitting alone 
steering alone across the Pacific at night.
<br>
<br>
<br>
<br>
On these boats someone is always at the helm. 24-7, at night and in bad 
weather everyone has to take a turn. 2-3 hour slots are the norm. Being 
woken in the middle of the night takes a few days to get used to, but then 
the rhythm of the boat takes over and you forget there was any other way to 
pass the night.
<br>
<br>
<br>
<br>
Those hours alone at the helm can be special. We live almost constantly on 
about 20m of deck space 5 x 4m of deck space and it can feel like a goldfish 
bowl. At night you have it to yourself. It's the only time on the boat you 
have space to be alone.
<br>
<br>
<br>
<br>
In the good times, when the skies are clear and the wind blows into 
perfectly balanced sails, this beautiful boat will glide along a steady 
course almost by herself. These are the night watches when you have time 
make a drink, get something to eat, write a letter and gaze across the stars 
and ocean. Occasionally something magical happens. I've sat transfixed 
watching dolphins race between the hulls exciting phosphorescent plankton as 
they move to leave silver trails like underwater fireworks. I've seen 
jellyfish rise from the depths sending out pulses of light as the go past 
and heard a long, melancholy whale song.
<br>
<br>
<br>
<br>
On calm nights the only sounds are ripples slapping against the hulls, the 
crew's snoring and muttering and a thousand creaks and groans coming from 
the boat, sounds that can play tricks on you. For weeks I thought I could 
hear Radio 4 coming from somewhere under the deck and a strange muttering 
from the aft locker. It's a weird, eerie feeling, like having voices in your 
head, but without the lithium, that are only banished when the wind picked 
up.
<br>
<br>
<br>
<br>
On clear nights the whole Milky Way spreads itself across the sky so 
clearly. It's awe-inspiring, mind boggling and frightening to contemplate. 
When there's a moon the stars may pale, but you can see for miles and the 
ocean in the sea twinkles in the reflected starlight as if sparks are 
passing across the waves. On these nights the boat feels like an island, 
safe and unsinkable. There's a special sense of isolation, of cohesion with 
the sea and you steer by the stars on autopilot whilst your mind wanders 
through a thousand thoughts, dreams and schemes and ponderings.
<br>
<br>
<br>
<br>
Often I think of the adventures and places to come, the journey past, 
present and future. Then I also think of friends and family, love and sex, 
of work and half-baked dreams for books, films and business empires. More 
and more I think of Clare who is left in England and plot schemes for our 
future, plans for great adventures and long trips where budgets and time don't 
matter. In my mind I've sketched out the beautiful house I want to build 
with a roof terrace where I'll throw wild parties. I've been working on my 
perfect boat, then found myself chuckling about larks with friends that 
happened over a decade ago or remembered random stories recounted to me over 
cups of tea or pints down The Loaf. Time doesn't drag, it flies by.
<br>
<br>
<br>
<br>
<br>
<br>
These are the good times. There are other, very different nights, and there 
have been many, when it all goes south. There's no light, the sea rough and 
it's nothing but trouble. Suddenly the cockpit is cramped and uncomfortable 
and you steer into the blackness with only a compass to guide you. The waves 
you hear coming, but never see them before they hit you. Sometimes you can 
hear the roar of coming rain and ready yourself for it. At other times there 
is just enough light to see the dark, black clouds gathering around you 
before a fierce, blustery squall hits and you have to drag people from their 
cabins to change sails in a hurry.
<br>
<br>
<br>
<br>
A string of bad nights and you begin to dread the night. Clouds at sunset 
sends shivers down your spine and paranoia spreads at the slightest change 
of wind speed. Rum doesn't help, whisky a little. It's at times like these 
that you wish the time away and pray that the weather holds off just long 
enough for some other poor soul to take their place at the helm.
<br>
<br>
<br>
<br>
My watch begins in an hour.<br>
<br>
<br>
<br>
Matt Fletcher]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 15 Mar 2009 08:45:40 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/15/112-the-last-night-watch</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Ankunft
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/15/111-ankunft</link>
      <description>
        <![CDATA[



Das Boot LAPITA TIKOPIA ist heute Morgen um 8 Uhr auf Tikopia angekommen. 
Wir ankern 10 m vor dem wei&#xDF;en Strand auf dem Riff. Jetzt ist Niedrigwasser 
und das Boot steht auf Sand.
<br>Mein Freund Joseph kam mit dem Kanu uns entgegen. Danach kam Patterson, der 
&#xE4;lteste Bruder von Ariki Tafua und gleichzeitig Gastgeber mit seinem Kanu, 
denn er hat extra ein Haus freigemacht. Es isr ein typisches polynesisches 
&quot;fale&quot;. Wir schlafen auf Matten &#xFC;ber uns das wasserdichte Dach aus 
Sagopalmbl&#xE4;ttern.
<br>Nach dem Empfang beim H&#xE4;uptling Ariki Tafua, der wieder die ersten Pfeifen 
erhielt, leerten wir fast das Boot. Jeder stopfte seine Sachen in seine 
Taschen. Danach schafften wir mit Hilfe der Polynesier unsere ganzen 
K&#xFC;chensachen ins fale.
<br>
Ich komme gerade von Joseph und habe dort meine Geschenke abgegeben.<br>
Nat&#xFC;rlich ist das Boot der Star des Tages. Immer wieder m&#xFC;ssen wir unsere 
Geschichten erz&#xE4;hlen. Aber heute ist Sonntag, ein strenger Ruhetag. Morgen 
geht es erst richtig los.
<br>Heute Abend gehen einige Tikopianer auf Lobster, Karl und Matt haben noch 
Energie mitzumachen. Die Lobstersauce hatte ich rechtzeitig in Honiara 
eingekauft.
<br>Eine 4 1/2-monatelange Reise ist zu Ende gegangen. Es ist f&#xFC;r mich noch 
nicht zu fassen, angekommen zu sein.
<br>
Mein erstes Fazit lautet:<br>
1. Keiner meiner Mitsegler ist verletzt.<br>
2. Die taditionellen Boote haben sich gro&#xDF;artig bew&#xE4;hrt<br>
3. Das erste Zel der Reise, auf dem Migrationsweg der Polynesier und ihrer 
Vorfahren, der Lapita-People, zu segeln, st erf&#xFC;llt.
<br>4. Das zweite Ziel, die Boote den Bewohnern der Inseln Tikopia und Anuta zu 
schenken, ist zu 50% erf&#xFC;llt. Die Winde stehen gut f&#xFC;r das andere Boot 
LAPITA ANUTA, dass auch sie in ein, zwei Tagen das Ziel erreichen.
<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106 

]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 15 Mar 2009 03:48:44 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/15/111-ankunft</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Tage zum Abhaken
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/14/110-tage-zum-abhaken</link>
      <description>
        <![CDATA[




Freitag den 13. konnten wir abhaken.<br>
Bis um 09 Uhr regnete es, war kalt und ungem&#xFC;tlich. Man konnte &#xFC;ber uns<br>
sehen, dass wir mal wieder ein station&#xE4;res Trog durchsegelt hatten. Langsam<br>
klarte es im Osten auf, aber nur SEHR langsam. Daf&#xFC;r blieb der Wind weg. Der<br>
kam erst heute Morgen - auch sehr z&#xF6;gerlich.  Nein, dieser Freitag ist nicht<br>
erw&#xE4;hnenswert - wie vorher bef&#xFC;rchtet.<br>
Daf&#xFC;r hatten wir nachts bei Mondlicht und spiegelglatter See Besuch von<br>
mehreren Pilotwalen. Sie kamen bis auf 5 m ans Boot heran und bliesen<br>
st&#xE4;ndig, fast wie Asthmatiker.Ich habe bei der N&#xE4;he immer die Bef&#xFC;rchtung<br>
einer Kollision. Es w&#xE4;re nicht bdas erste Mal, dass ein Wal ein kleineres 
Schiff zertr&#xFC;mmert.
<br>
Alle wurden wach und staunten &#xFC;ber so viel N&#xE4;he und Zutrauen.<br>
Gegen Morgen kr&#xE4;uselte sich das Wasser im Osten. Es brauchte Stunden, ehe es<br>
richtig die Segel f&#xFC;llte und wir bei leichter Brise um die 2 bis 4 Knoten<br>
machen k&#xF6;nnen.<br>
Matt machte viele Filmaufnahmen, da es die letzten Tage auf<br>
See sein werden. In der ersten Nacht nach Vanikoro haben wir ein Experiment 
f&#xFC;r den Film
<br>
gemacht. R&#xFC;diger hat von 20 bis 8 Uhr alle Stunde GPS-Werte festgehalten und<br>
ich habe die Geschwindigkeit, den Kurs und die Abdrift ebenfalls st&#xFC;ndlich<br>
gesch&#xE4;tzt. Es ging also um das klassische Koppeln ohne Instrumente gegen&#xFC;ber<br>
der Pr&#xE4;sision von Instrumenten. Das Ergebnis nehme ich nicht vorweg, das<br>
gibt es wohl im ZDF zu sehen. Nur soviel: schlecht war ich nicht.<br>
Heute Mittag, nach meinem Nickerchen, deutete Karl auf einen winzigen Fleck<br>
am Horizont: Unsere Zielinsel Tikopia.<br>
Noch sind es 37 sm.<br>
Da ich inzwischen wetterm&#xE4;&#xDF;ig an die Chaostheorie glaube, wage ich es nicht<br>
vorauszusagen, wann wir ankommen werden. Aber mit der Zielinsel im Visier<br>
ist es ja absichtbar nah.<br>
Alle an Bord sind aufgeregtr, endlich anzukommen. Was ich an Bord nicht habe<br>
durchblicken lassen: Ich bin ganz besonders aufgeregt! Zwei Jahre 
Vorbereitungszeit und 4 1/2 Monate auf niedrigstem Campingniveau an Bord zu 
leben, sind dann vorbei.
<br>
Mehr &#xFC;ber unsere Ankunft Morgen. Inshallah!<br>
<br>
K. Hy,<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 14 Mar 2009 06:47:51 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/14/110-tage-zum-abhaken</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Hanneke&#39;s View from Lapita Anuta - a catch up
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/13/109-hanneke-s-view-from-lapita-anuta-a-catch-up</link>
      <description>
        <![CDATA[




Jayapura to Rabaul on 'Lapita Anuta', 25th December - 12th January 2009<br>
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By Hanneke Boon<br>
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With stage 3 of the Lapita Voyage (Jayapura to Rabaul) we entered a new 
phase.
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We finally got a chance to meet and study the local canoes, one of the main 
aims of this voyage for James and myself. The other aim was to discover how 
the Tama Moana design sails in all sorts of different conditions and this 
stretch of the voyage gave us several superb sailing test opportunities.
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From Jayapura we sailed direct to Wewak in Papua New Guinea leaving on 
Boxing Day (26th December). Wewak was our first New Guinea port, we had 
hoped for a rest here in a nice place, but with large waves rolling on to 
the shore landing was difficult. Also we were told by the locals that we had 
to be very careful with security as another yacht had had 'Rascals' come 
aboard to rob them.
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At this time we had 5 crew on each boat and two were to leave to travel 
overland. At first this were going to be Eve and Philip, but then Rudy 
became ill with a serious leg infection and septicaemia. He needed daily 
antibiotic injections for 10 days at a hospital. James was also suffering 
from exhaustion and needed a break from the continuous sailing regime, so 
the two of them got flights to Rabaul to await our arrival.
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We planned a route to Rabaul via some of the smaller islands in the Bismarck 
Archipelago. The first one of these was Karkar Island as we had heard from 
Chris Bone of Oceanwatch (www.oceanwatch.org ) that there were many canoes 
here. We also had names of some of the locals, who were Chris' friends.
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With little detail of the island on our small scale chart we had to explore 
a suitable anchorage ourselves. The two boats, 'Lapita Tikopia' and 'Lapita 
Anuta', arrived together and we on 'Anuta' sailed into the bay in front of 
the village named by Chris Bone. We were watched by waving people from the 
shore, however this bay appeared too deep for anchoring, particularly in an 
onshore NW wind. So we tacked out again, meantime 'Tikopia' explored the 
next bay to the North, which had more surrounding reef and they found 
shallow water and helpful people. We joined them there and managed to find a 
small patch of black sand amongst the coral to place our anchors in. 
Immediately we were surrounded by canoes and many friendly people.
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Without James, I took every opportunity to photograph and sketch the canoes 
and ask questions. Generally it takes one or two weeks to make a small 
'dugout' outrigger canoe, depending on the skill of the builder. The canoes 
in Karkar were for fishing and were fairly short and fat, but many were 
painted nicely with patterns on the sides. They all had two upright notched 
sticks on which fishing spears could be laid, which were decorated at the 
top with either fish, birds or dolphins.
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We were told by an older man called John that up to the 1970s there was a 
trade by sailing canoes from the mainland at Madang to Karkar, bringing 
pottery in exchange for food produce. This trade was apparently stopped by 
the government because it was claimed to be 'unsafe', i.e. canoes sometimes 
got lost. Nowadays most transport in New Guinea is by 'banana boat', a long 
narrow fibreglass speedboat with large outboard motor(s).
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After one day visiting the people on the island we had to sail on. That 
morning the wind sprang up early, quite strong, and we made haste to leave, 
as the NW wind is directly onshore in this bay. Sailing out of a situation 
like this is called, in sailing terms 'clawing off a lee shore', so this was 
going to be a test if the boats could do it. We hoisted sail and got ready 
to raise the anchor. 'Anuta' was quite close inshore, so I told my crew we 
only had one chance to get this right (or we would be on the rocky shore). 
It was important to get off on the right tack, so we were ready to back the 
mizzen as a wind rudder to get the boat pointing the right way. 
Unfortunately, though the anchor came up clean, the tripping line was caught 
round a lump of coral, the only thing we could do was cut the line and leave 
the buoy behind.
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This little emergency had slewed the boat a bit and we had to get her round 
on the starboard tack so the sails would start to draw. With the sails held 
aback to turn her, she at first was sailing backwards, but just in time the 
mainsail started to draw and we pulled away from the shore that was only 
about a boat-length behind us. Pfeww!! We sailed close-hauled and cleared 
the reef at the South headland of the bay, 'Anuta' had proven her windward 
ability!
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But there were more tests in store for us. After a day of changeable winds 
(5th January) getting round the South of Karkar and neighbouring Bagabag 
island, by 10 o'clock in the evening the wind and waves increased, the wind 
was now North, slowly turning more NW, but much stronger than the forecast 
NW 3-4, more like 4-5 with 6 in the squalls, with rough seas increasing in 
size. We were down to the small mainsail on the foremast only. Still 150Nm 
to go, due East, to our planned next stop at Garove island in the Witu 
group. Garove has a large crater lake that would give good shelter.
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On our second day we did the best mileage in 24 hours so far, 120Nm, mostly 
our mileages are 60-70Nm on the good days and a lot less when we have 
changeable or light winds, which is very often.
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There was worse to come, day three (7/1) started at midnight with a change 
to the stormsail as the wind was now WNW around force 6, the seas very rough 
with much water coming on deck and the cabins getting wet inside, the large 
deck hatches are not completely watertight.  By 02.30 the wind got even 
stronger and we took down the stormsail and I tried out the sea anchor (made 
from two nesting rattan fishing baskets and a weight). The sea anchor was 
not effective to keep the sterns into the wind, the boat determinedly turned 
beam on, as she always does when all sail is taken down. This however was 
more comfortable than expected, the big waves just rolled under the boat, 
the hulls lifting over the crests, with only the odd awkward breaker coming 
over the decks. We lashed the tiller and 'Anuta' moved at a gentle 1.1 - 1.2 
knots sideways in the direction we wanted to go until dawn, while we tried 
to sleep in our wet cabins, at 6am we hoisted the stormsail again, we had 
another 22Nm to go to Garove waypoint and we wanted to get there as soon as 
we could.
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With the following wind from the West we were sailing at 5-6 knots with rain 
as well as waves making everything and everyone very wet. By 10.30 the waves 
were huge, the wind around force 7 gusting 8 and we were getting near the 
waypoint, which I had set about 2Nm SSW of the island, thick rainclouds were 
making visibility terrible and we could not see the island.
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As we drew close to the waypoint still no land in site, so I asked Peter to 
get me a new waypoint right in the entrance to the crater lake off his 
computer chart, as my paper chart was rather a small scale. As I entered the 
waypoint into the GPS, to my horror I found we were 9Nm South of where I 
thought we should be, I must have made a mistake with my waypoint latitude, 
what now? Would we have to bypass Garove altogether and face another day or 
more in these storm conditions? What would Klaus do if we did not turn up, 
we could not reach him on the VHF? To make the harbour we would have to take 
the wind on the beam, would she be able to sail like this in these huge 
seas? Matt encouraged me to try, so we did.
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Here is where 'Anuta' showed us once again what she was capable of. Under 
tiny stormsail she ploughed on taking the wind forward of the beam, so we 
could make track for the harbour entrance (including about 15-20 degrees 
leeway and drift, I guessed. The next problem was how to get in, as the wind 
started to head us as we drew close to the island. Two canoes, without 
outriggers, came paddling out, handling the big seas beautifully. The half 
naked men inside them were also beautiful and savage looking, but in fact 
friendly and giving us advise to head for the NW side of the entrance.
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In order to be able to manoeuvre into the harbour entrance we needed more 
sail and a mizzen for tacking, so a fast sail change was required as soon as 
we had some wind shelter close inshore. In 5 minutes the storm sail was 
dropped, the small mainsail hoisted and the storm sail set as mizzen, my 
crew excelled themselves as we were drifting close to the rocky shore. Now 
some tricky tacking, close to a rocky islet with a 'Cross' on it, then two 
more tacks and we were in the sheltered NW corner under the mission church. 
Using the mizzen as 'wind rudder' she never missed a tack. The canoe men 
caught up with us and helped us lay out a second anchor close inshore, as 
usual the bottom dropped off steeply, making anchoring difficult.
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Soon the decks looked like a market stall with clothes, mattresses and 
blankets draped everywhere. Then to our surprise, two hours later, 'Tikopia' 
appeared from round the headland, motoring with the dinghy between her bows, 
we had not been able to make VHF contact with them for over 36 hours.
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Garove is very remote as it is quite a distance from mainland New Guinea, 
the people live in simple, small huts on stilts made of wood and thatching, 
mainly self sufficient for food. The village is nestled in a wooded hollow 
under the rocky hill on which the mission church is built, with many huts 
built under the shelter of the cliff face.
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What delighted me were the beautiful sleek outrigger canoes, pulled up all 
along the rocky waterside. The headman, Terence, paddled out in one and I 
got a close look at the beautiful fixings of the crossbeams and float. These 
canoes are about 7m (23ft) long and very slim, with beams placed close 
together and a sleek outrigger lashed on with U-shaped attachments.  Terence 
explained how it was built by his father, taking approx. 2 weeks, and what 
woods were used. I was very pleased to find these same canoes in Haddon and 
Hornell's 'Canoes of Oceania' showing all the same details and names of the 
parts. All was built using natural materials, including the rattan lashings 
and even the black, blue and white paint. These canoes last about 4-5 years, 
but many of the small parts and lashings are renewed once a month.
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We spent one day in Garove, hoping the wind and seas would go down. The next 
day Tikopia left first, at about 10, the wind was still gusting strongly, so 
we on Anuta prepared the boat carefully, fitted extra hatch ties, and ate 
some lunch and left early in the afternoon under stormsail.
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The waves were again rough outside and the wind strong. Then &quot;bang&quot;, the 
starboard rudder was loose, the figure-8 knot (which I had made new as the 
rope had chafed during the gale) had slipped off the end of the rope 
(lesson: leave a longer tail, don't cut off the old knot). We had to cut the 
tie holding the tillerbar to get the tiller out and so Matt could steer with 
the port rudder. Meantime we were heading straight for the shore!! 
Fortunately Matt was able to hold course with just one steering paddle, even 
in the large following seas. No way we could re-fix the loose paddle in 
these seas while sailing, so we waited till we came into the lee of the 
island, lowered the sail and retied the paddle while drifting. Another 
lesson in how to handle the boat!
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Over the next two days, on our way to Watom Island, off the North of the 
Gazelle peninsula, the wind and seas slowly decreased and the last night had 
calm seas under a full moon.
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Watom Island was where the first Lapita pottery shards were found by the 
German missionary Otto Meyer in 1911, so a significant stop on our Lapita 
Voyage. 'Lapita Tikopia' had people on board who needed to catch a plane so 
Klaus decided to continue straight to Rabaul.
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Watom was a friendly little island, where our guide was called Pentecost, 
who knew all about the Lapita finds and the various archaeological digs that 
had taken place. The anchorage was right in front of the original site of 
the finds.
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I again was fascinated by the canoes, different in shape from the previous 
two islands. I looked at them and said: &quot;These have a hull shape like the 
Samoan canoes, with a kind of 'Clipper' bow.&quot; Out came 'Canoes of Oceania' 
and to my gratification there was a description, by Otto Meyer himself, 
written in 1911, of how a new canoe shape had been introduced from Samoa!! 
Talking to the various canoe men, the names for the canoe parts are also 
still the same as in 1911.
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Our final sail test was when we sailed into Rabaul. Rabaul lies on the shore 
of a large natural harbour, once the Pearl of the Western Pacific, now a 
grey ash heap under the billowing ash clouds that continuously spew out of 
the very active volcano.
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We had to circle East and South round the headland with the volcano, dodging 
under the edge of the ash cloud, then we had to head back North West into 
the large harbour, dead against the NW wind. The wind was nice and steady, a 
force 3-4, the sea smooth with just small waves, we were sailing under large 
mainsail and small mizzen, an ideal setting for a test of windward 
performance.
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With compass and GPS I plotted every tack; the boat sailed at an average of 
4.1 knots making 100 degrees between tacks on the compass. When plotted on 
the chart the angle between tacks was 120 degrees, this meant we were making 
10 degrees leeway as I don't think there was any current. The wind was very 
steady, every tack on the same compass course, so a perfect test. For a boat 
with just 60cm draft and no keels or boards, with self-made ethnic design 
sails on bamboo spars, I think this was a remarkable performance and proves 
that Pacific double
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canoes in the past could have sailed to windward.<br>
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On the little pontoon by the yachtclub stood James and Rudy waving us to the 
best place to anchor. Time to go ashore for a cold beer.
]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2009 08:25:53 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/13/109-hanneke-s-view-from-lapita-anuta-a-catch-up</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Aberglauben
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/13/108-aberglauben</link>
      <description>
        <![CDATA[




Es ist Freitag der 13.<br>
An dieser Kalenderkonstellation verlie&#xDF;en fr&#xFC;her keine Schiffe den Hafen.<br>
Ich bin auch abergl&#xE4;ubisch - besonders auf See - und werde &#xFC;ber den heutigen 
Tag erst am Folgetag schreiben.
<br>Nur so viel: Wir sind auf See, es regnet, wir k&#xF6;nnen gerade Kurs auf Tikopia 
anlegen, es sind noch 60 sm bis zu unserer Zielinsel.
<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106 

]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2009 02:15:10 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/13/108-aberglauben</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Auf der letzten Etappe
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/12/107-auf-der-letzten-etappe</link>
      <description>
        <![CDATA[




Ich mache es kurz weil es sehr schaukelt, Wasser &#xFC;berkommt, die Luken<br>
geschlossen sind und es hier unten stickig hei&#xDF; ist.<br>
Heute Morgen war Abschiedsfest. Weil Fastenzeit, d&#xFC;rfen die Erwachsenen 
nicht
<br>
tanzen (Oh ihr Herren Missionare, was habt ihr da nur angestellt!!!!).<br>
Stattdessen haben die Kinder getanzt. Es war zum Heulen sch&#xF6;n. Wieder mit<br>
Reden vom Priester, von Hanneke und mir Danach gab es einolynesisches Essen 
aus dem Umo. Wir sa&#xDF;en auf
<br>
Matten und  freuten uns &#xFC;ber die Freude der Kinder beim Singen und Tanmzen.<br>
Sie waren alle traditionell in Tapa gekleidet, mit Blumenschmuck und<br>
Tumerik-Bemalung. Sie f&#xFC;hrten ungef&#xE4;hr 10 T&#xE4;nze mit Ges&#xE4;ngen auf, 
offensichtlich mit witzigen Liedern, denn das Publikum am&#xFC;sierte sich.
<br>
Karl und ich verschenkten noch wenige Pfeifen<br>
Wir gingen bei Ebbe zu Fu&#xDF; zu unseren Booten!! Auf beiden Schiffen 
versammelte sich
<br>
das Dorf. Karl spielte Ukulele und die Kinder tanzten, dass ich Angst um<br>
unsere Plattform hatte.<br>
Um 15 Uhr lichteten wir die Anker in 80 cm Tiefe (!!) und lie&#xDF;en uns von<br>
einem Begleitboot durch die breite Lagune lotsen, an Riffen vorbei bis zur<br>
Passage. Um 17 Uhr waren wir im freien Ozean und staunten &#xFC;ber einen Wind<br>
aus N, der uns nach Osten bringt.<br>
Weil die Zeit dr&#xE4;ngt, haben wir beschlossen, dass wir uns trennen werden.<br>
ANUTA segelt nach Anuta und wir nach Tikopia. Das Frachtschiff KESOKO holt<br>
uns am 24..3. in Tikopia ab und wird einen Tag sp&#xE4;ter in Anuta die anderen<br>
aufnehmen - so der Plan. Wir haben also nach unserer Ankunft  nur ca. 1 
Woche Zeit, um auf beiden
<br>
Inseln die M&#xE4;nner zu trainieren, einzuweisen und ihnen alles &#xFC;ber die<br>
Wartung und Pflege der Boote beizubringen.<br>
Nach vier Monaten auf dem Boot bin ich richtig aufgeregt bei dem Gedanken,<br>
endlich im hei&#xDF; geliebten Tikopia zu sein und &quot;im letzten Zipfel der alten<br>
S&#xFC;dsee&quot; meine Freunde wiederzusehen.<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 12 Mar 2009 08:55:29 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/12/107-auf-der-letzten-etappe</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Ankern an Land
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/11/106-ankern-an-land</link>
      <description>
        <![CDATA[




An einem Tag wie jeder andere hatte wir wiederum keinen Wind und als er dann<br>
morgens kam, strich er aus der falschen Richtung. Klar, er kam direkt aus<br>
der Richtung in die wir wollten. Wir lagen vor unserer Zielinsel Vanikoro<br>
und kamen ihr kaum n&#xE4;her. Wundersch&#xF6;n im Morgenlicht lag sie 20 sm vor uns.<br>
Gr&#xFC;n, vulkanisch, von historischen<br>
Geschichten umrangt und insofern mysteri&#xF6;s. Hier strandeten im Jahr 1788 der<br>
Stolz der franz&#xF6;sischen Forschung- und Expeditionsvorhaben: ihre beiden<br>
Schiffe &quot;Astrolabe&quot; und &quot;Boussole&quot;. Sie hatten diese Schiffe mit demBesten 
vom
<br>
Besten der damaligen Zeit ausger&#xFC;stet und sie dem Kommando von Comte La<br>
P&#xE9;rouse unterstellt. Die Expedition sollte das Gegenst&#xFC;ck zu den Erfolgen<br>
des Briten James Cook sein. Jedoch, beide Schiffe zerschellten am Au&#xDF;enriff<br>
offensichtlich in einem Zyklon. Vor wenigen Jahren fanden Fransosen<br>
eindeutige Relikte in 40 m Tiefe am Au&#xDF;enriff, u.a. die Schiffsglocke mit<br>
Namen der &quot;Boussole&quot;. Ich selbst habe 1997 auf Tikopia einen gro&#xDF;en<br>
Schiffshaken und eine Flasche f&#xFC;r Quecksilber (damaliges Mittel gegen<br>
Syphillis) gezeigt bekommen, die von den Schiffen stammten.<br>
&#xDC;berlebt haben wenige, wurden an Land Opfer der Einheimischen, so die<br>
Erz&#xE4;hlungen des irischen Kapit&#xE4;ns und Abenteuers Peter Dillon. (Spannendes 
Buch,
<br>
empfehlenswert)<br>
An einem Tag wie jeder andere, drehte sich schlie&#xDF;lich alles zu unseren<br>
Gunsten. Der dichte Regen, der pl&#xF6;tztlich die Insel unerkennbar verschlang,<br>
l&#xF6;ste sich gerade dann auf, als wir die Passage durch das Au&#xDF;enriff<br>
ansteuerten - keine 100 m von der Ungl&#xFC;ckstelle der &quot;Astrolabe&quot; entfernt. 
Alle fotografierten die Brecher links und rechts der Passage.
<br>Da kein Wind herrschte, schleppten wir mit dem 5-PS-Au&#xDF;enborder am Dingi 
.unser
<br>
Schiff.<br>
Zwischen dem Au&#xDF;enriff und der Insel mussten wir noch ca. 5 sm motoren.<br>
Dabei ber&#xFC;hrten wir einmal eine Riffuntiefe. Eine leichte Kerbe im Bb-Ruder<br>
erinnert&#xB4;an den &quot;Rocky&quot;. Kurz vor Dunkelheit kamen wir nach Muruwai, der<br>
&#xE4;ltesten Siedlung von Tikopianern. Erst sahen wir keine Menschen, dann kamen<br>
sie alle angelaufen und dirgierten uns zu einem bemerkenswerten Ankerplatz. 
Ein Mann ging vom
<br>
Ufer durchs Wasser und wollte und wollte nicht tiefer als bis zur Brust<br>
eintauchen. Hier, hier sollten wir ankern. Ich hatte noch 50 cm unter dem<br>
Kiel. &quot;Haben wir Hochwasser?&quot;, war meine Frage. Ja, antwortete er zu meiner<br>
&#xDC;berraschung. Durchs Wasser konnte ich Schlamm entdecken und der Anker fiel.<br>
Eine Stunde sp&#xE4;ter sa&#xDF; das Boot trocken auf weickem Boden, komfortabel wie<br>
auf einem Samtkissen, auf.<br>
Solch einen au&#xDF;ergew&#xF6;hnlichen  Ankerplatz hatte ich noch nie. Es war 
Vollmond und das halbe
<br>
Dorf kam anspaziert.<br>
Ich traf meinen alten Nachbarn Frederic aus dem Jahr 1997, als ich auf<br>
Tikopia mehrere Monate gelebt hatte, wieder.<br>
Wir begr&#xFC;&#xDF;en uns mit einem &quot;songi&quot; dem  polynesischem Nasenkuss. Dann kam<br>
sein Bruder Steven und andere und wir mussten alle immer dieselben Fragen<br>
beantworten.<br>
Pl&#xF6;tzlich ging das UKW und Hanneke von der ANUTA meldete sich. Inzwischen<br>
war es 22 Uhr. Sie lagen tags&#xFC;ber hinter uns und meldeten sich vom<br>
Au&#xDF;enriff, wollten durch eine andere Riffpassage als wir sie gew&#xE4;hlt hatten. 
Mit
<br>
einem Tikopianer machte ich mich im Dingi auf, sie durch die Passage zu<br>
lotsen.Als wir nach einer halben Stunde, bei herrlichem Mondlicht, auf sie<br>
trafen, waren sie bereits sicher durch diese Passage gekommen.. So 
geleiteten
<br>wir sie nachts mit Taschenlampen durch die Lagune. Allerdings konnten sie 
nicht sicher neben uns auf
<br>
dem trocken gefallenen Riff liegen. So mussten sie ihren Anker an der<br>
Riffkante auf das Riff legen und hoffen, dass der Landwind sie so lange im<br>
tiefen Wasser der Lagune h&#xE4;lt, bis das Wasser steigt und sie sich aufs Riff<br>
ziehen konnten.<br>
Als ich sp&#xE4;t zu unserem Boot zur&#xFC;ckkam war eine Flasche Whisky, die Karl<br>
mitgebracht hatte, nur noch halb voll. Ein Vollmondfest und einem Schiff,<br>
das sicher auf seinen zwei R&#xFC;mpfen an Land steht, muss halt gefeiert werden.<br>
<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
P.S. Bei meiner gestrigen Schilderung des Alltagslebens an Bord hatte ich 
die Badeleiter vergessen. Sie ist stilecht aus dickem Bambus gefertigt. 
Zwischen beiden Hecks kann man sie runterlassen. Sie gibt uns schnellen 
Zugang zum Meer, zum Erfrischen bei Flaute, zum Schwimmen und ist Zugang zu 
unserem beliebtesten WC. Bitte w&#xF6;rtlich nehmen: Water Closet. Mir hatte 
sie - vor drei Vollmonden genau - das Leben gerettet, als ich im Vorschiff 
&#xFC;ber Bord fiel und noch gerade eine Sprosse ergreifen konnte. Wie konnte ich 
nur meine geliebte Badeleiter vergessen?!.
<br>
<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
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      </description>
      <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 08:13:08 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/11/106-ankern-an-land</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Tagesablauf
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/10/105-tagesablauf</link>
      <description>
        <![CDATA[




Ein kleiner Blick hinter die Kulissen des Bordlebens.<br>
Die 2-Stunden-Wachen haben wir wie folgt letzte Nacht ab 20 Uhr eingeteilt.<br>
Klaus, Eve, Karl, Matt, R&#xFC;diger. Da wir 5 Crew sind und wir nur 4 Kojen<br>
haben, wechseln die letzten Vier die Kojen. In jeder der beiden Cockpits 
steht
<br>
eine Flasche mit Wasser, ein Becher und eine randvolle Kecksdose<br>
(wasserdicht). Morgens um 6 Uhr hatte ich dann die n&#xE4;chste Wache. Gerade<br>
erschien die Sonne im Osten und blendete gewaltig. Rudi machte dann ein<br>
wunderbares M&#xFC;sli mit Haferflocken, Rosinen, Bananen, Milch, heute sogar mit<br>
ein bi&#xDF;chen Zimt. Dazu gab es einen feinen Kaffe aus dem<br>
Pressbeh&#xE4;lter.Irgendjemand macht normalerweise die Abw&#xE4;sche auf dem 
Vorschiff mit Salz-
<br>
und Frischwasser zum Absp&#xFC;len.<br>
Tags&#xFC;ber gehen wir abwechselnd ganz locker Ruder. Ich trage die Positionen<br>
in die Seekarte ein, lese und beantworte die Emails. Bereits am fr&#xFC;hen<br>
Vormittag wird &#xFC;ber das Essen geredet. Wir haben vier gute K&#xF6;che an Bord -<br>
ich geh&#xF6;re nicht dazu. Gegen Mittag gab es gestern z.b. Fladenbrot mit<br>
Bohnen aus der B&#xFC;chse,verfeinert durch angebratene Zwiebeln und Knoblauch.<br>
Als Nachtisch gab es dasselbe Fladenbrot aufgeschnitten mit Marmelade oder<br>
Erdnussbutter. Danach Kaffe und Tee.<br>
Es wird gelesen, diskutiert, geplant f&#xFC;r die Zeit nach der langen Reise,<br>
fotografiert, gefilmt, gel&#xE4;stert, mit ANUTA &#xFC;ber UKW-Radio gesprochen, Karls 
singt auch
<br>mal oder spielt Mundharmonika. Heute kam er mit der traurigen Nachricht, 
dass
<br>
der Steg seiner Ukulele kaputt sei.<br>
Um 17.30 machten sich die vier K&#xF6;che - oder manchmal auch nur zwei - an das<br>
Abendessen. Es ist meist eine Mischung aus Dosen und frischem Gem&#xFC;se.<br>
Gestern gab es sehr gute Spagetti Bolognese. Wir waren um 18.30 Uhr fertig.<br>
Es war noch hell und ich machte die Abw&#xE4;sche und danach den Sundowner: Rum,<br>
brauner Zucker, Limonensaft gut ger&#xFC;hrt.<br>
Danch wurde noch erz&#xE4;hlt, geraucht (Eve Zigaretten, ich Pfeife). Karl hatte<br>
seinen I-Pod angesetellt und bis 21 Uhr haben wir Musik geh&#xF6;rt.<br>
Dann verabschiedeten sich alle und ich blieb bis 22 Uhr am Ruder, um von Eve<br>
abgel&#xF6;st zu werrden. Es war eine Nacht vor Vollmond, wolkenlos ... aber<br>
leider ohne Wind.<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 10 Mar 2009 04:05:06 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/10/105-tagesablauf</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Vom Schiff der Unwissenden
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/9/104-vom-schiff-der-unwissenden</link>
      <description>
        <![CDATA[




Seit 5 Monaten habe ich keine Nachrichten geh&#xF6;rt, keine Zeitung gelesen.<br>
Wei&#xDF; nur &#xFC;ber neue Crewmitglieder von der Krise in Deutschland und dem im<br>
Rest der Welt. Das einzige was ich w&#xF6;chentlich erhalte, sind die Ergebnisse<br>
der Bundeslige, die mir mein Freund Kalle Gunst per Email schickt. Ich habe<br>
nicht das Gef&#xFC;hl Entzug zu haben. Es geht auch ohne die abendliche Routine<br>
der Tagesschau, ohne SPIEGEL und morgendliche  Rheinische Post.<br>
Apropos Entzug. Heute Nacht h&#xF6;rte ich es ein paar Mal klicken. Es war Karl,<br>
der versuchte das feuchte Feuerzeug anzumachen, um endg&#xFC;ltig seine letzte<br>
Zigarette zu genie&#xDF;en.<br>
Zur&#xFC;ck zu den Unwissenden auf unserem Schiffen. Die Neugierde und das<br>
Interesse fokussieren sich schnell auf die neue Umgebung. Diese neue<br>
Umgebung verlangt die ganze Aufmerksamkeit, Konzentration und Einstellung.<br>
Das f&#xFC;llt aus und bedingt nicht viel Raum f&#xFC;r andere Interessen. Im<br>
Mittelpunkt steht das Boot und die Instandhaltung, dann kommen die<br>
Intertessen der Mitsegler, die zu ber&#xFC;cksichtiegen sind, die neue<br>
Ausr&#xFC;stung, an den Ankerpl&#xE4;tzen, die Proviantierung, ganz wichtig das 
Kochen, die Navigation, die
<br>
Entscheidungen des t&#xE4;glichen Bordlebens, Blogs und Logbuch schreiben. All<br>
das h&#xE4;lt in Trab.<br>
Daneben kommt ein kleines Zeitfenster f&#xFC;r die pers&#xF6;nlichen Belange. Mir<br>
bleibt das Lesen und nachts der I-pod mit  Musik. Dabei f&#xE4;llt mir ein, dass<br>
ich H&#xF6;rb&#xFC;cher h&#xE4;tte aufladen sollen.<br>
Soll ich nach meiner R&#xFC;ckkehr den Fernseher verkaufen und das Abo f&#xFC;r<br>
SPIEGEL und RP abbestellen?<br>
Ich glaube nein Das Umfeld bedingt die Interessen.<br>
<br>
Nachdem ich mich gestern mal wieder &#xFC;ber das Wetter iund die widrigen Winde 
ausgelassen hatte, muss ich heute Entwarnung geben. Der Wind hat von E auf 
SSE auf N gewechselt und wir segeln langsam dem n&#xE4;chsten Ziel, der 
Insel`Vanikoro, entgenen. Morgen d&#xFC;rften wir ankommen. Dort wartet die erste 
Siedlung der Tikopianer auf uns. Alle anderen, die wir besucht haben, kamen 
sp&#xE4;ter: Nukufero auf Russel Isl. und Nukukaisi auf Makira Isl..
<br>
<br>
Es gibt ein sehr lesenswertes Buch &#xFC;ber verschiedene Kulturen auf unserer 
Welt. Weshalb ist die eine untergegangen und wesahlb die andere nicht. Das 
Buch hei&#xDF;t &quot;Kollaps&quot; von Jarred Diamond. Eines der Kapitel handelt von 
Tikopia. deren Kultur ist u.a. deshalb nicht an seiner &#xDC;berbev&#xF6;lkerunge 
kollabiert, weil die H&#xE4;uptlinge rechtzeitig  ausserhalb der Insel Siedlungen 
angelegt hatten. Die anderen  Gr&#xFC;nde sind genau so wichtig. Aber die solltet 
Ihr/Sie selber lesen..
<br>
<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 09 Mar 2009 06:11:17 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/9/104-vom-schiff-der-unwissenden</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        &quot;Im Rausch der Stille&quot;
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/8/103--im-rausch-der-stille-</link>
      <description>
        <![CDATA[




Ich m&#xF6;chte die kleine Gemeinde von Lesern unserer Blogs nicht langweilen.<br>
Aber sie k&#xF6;nnen - wenn Bedarf - sich &#xFC;ber unsere Langweile informieren. Seit<br>
heute Nacht herrscht so gut wie Flaute. Manchmal kommt eine leichte Brise<br>
auf. Man sieht dann auf dem spiegelglattem Meer das Wasser in der Ferne sich<br>
leicht kr&#xE4;useln. Die Hoffnung steigt sofort: Es k&#xF6;nnte ja der NEUE Wind<br>
sein, der der uns die wenigen 36 sm bis zum ersten Wegpunkt bei der Insel<br>
Utupua bringt.<br>
Von da aus w&#xE4;ren es noch 45 sm bis zum ersten Ziel Vanikoro Isl. Aber soweit<br>
denken wir nicht.<br>
Karl hat, seitdem der Anker aufgegangen ist, mit dem Rauchen aufgeh&#xF6;rt. Das<br>
hat offenbar seine merkw&#xFC;rdigen Entzugseffekte. Denn um 9.30 Uhr machte er<br>
sich laut die ersten Gedanken &#xFC;ber das Mittagessen. Es gab schlie&#xDF;lich<br>
Tunfischsalat mit Fladenbrot. Matt liest, Eve ruht viel, Rudi hat einen<br>
k&#xF6;stlichen Obstsalat gemacht und ich habe Pfeife geraucht und mich an das<br>
neue Buch &quot;Im Rausch der Stille&quot; gemacht. &#xDC;brigens ein hervorragender Titel<br>
f&#xFC;r einen Flautentag und ein verdammt spanendes und gutes Buch.<br>
Jeder geht 1 bis 2 Stunden Ruder, wohl mehr um das Boot vom Drehen zu<br>
bewahren. Obwohl auch das bei Flaute egal w&#xE4;re, haben wir doch einen<br>
leichten Gegenstrom von ca. 0.4 Knoten. Aber was f&#xFC;r ein Anblick wenn die<br>
B&#xFC;ge nach Ndende zeigen, der Insel von der wir kommen. Nein, wqir wollen<br>
nach vorne blicken, k&#xF6;nnen die erste Insel abert noch nicht in den<br>
Wolkenfeldern erblicken.<br>
Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole und Euch langweile: Seit<br>
Anbeginn der Reise vor 4 Monaten hatten wir noch keine 24 St&#xFA;nden einen<br>
sogenannten idealen Segeltag. Regen, Gegenwind, Flaute, Sturm, B&#xF6;en - eins<br>
von dem hat uns immer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hatte<br>
mich  mit James Wharram unterhalten, der seit 54 Jahren Hochseesegeln<br>
betreibt.(plus meine 35-j&#xE4;hrige Erfahrung machen immerhin knapp 90 Jahre<br>
aus). Wir k&#xF6;nnen uns nicht erinnern &#xFC;ber l&#xE4;ngeren Zeitr&#xE4;ume so widriges<br>
Segelwetter erlebt zu haben. Day muss doch da oben etwas gewaltig nicht<br>
stimmen.<br>
Egal, es geht halt in langsamen Schritten weiter aber uns l&#xE4;uft langsam die<br>
Zeit weg, denn am 24.3. holt uns die KESOKO aus Tikopia ab und bis dahin<br>
m&#xFC;ssen wir beide Zielinseln besucht und den Insulanern die Booite &#xFC;bergeben<br>
haben, was das Erlernen der Segeltechnik und das Handhaben der Boote<br>
beinhaltet.<br>
Es wird also noch spannend....<br>
<br>
<br>
K.Hy.<br>
<br>
<br>
<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 08 Mar 2009 08:04:15 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/8/103--im-rausch-der-stille-</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Downhill Run
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/8/102-downhill-run</link>
      <description>
        <![CDATA[




Downhill Run?<br>
<br>
S 11 09.031  E165 47.812<br>
<br>
Out on the open ocean once again. Anuta and Tikopia lie tantalizingly close,<br>
some 200 nautical miles away, and it's good to be on the move. This is the<br>
downhill run. It's been one hell of a trip, but a long one and I'm looking<br>
forward to getting to the islands. They are extraordinary places, their<br>
peoples know we are coming and everyone is excited about the boats. It's<br>
going to be great.<br>
<br>
We have been pretty busy over the last month: filmed for a German TV<br>
documentary on the Nggela Islands; partied in Honiara at The Point Cruz<br>
Yacht Club; sailed down the coast of Makira; sheltered in the beautiful safe<br>
anchorage at Waimasi Bay; hung out with the Tikopian community of Nukukasi;<br>
chased chickens and harassed pigs with Prof Keith Dobney; and constructed a<br>
double-hulled canoe for Prof Atholl Anderson's Maori sailing experiment - it<br>
was a great success. Then we crossed the 200 mile gap separating 'Near<br>
Oceania' and 'Remote Oceania' by sailing between Santa Ana on Makira and<br>
Nende in the Santa Cruz Islands.<br>
<br>
An Atlantic crossing it is not, but Santa Ana marks the end of a chain of<br>
islands that stretches west for thousands of miles from South East Asia.<br>
This passage at the end of the Solomon's held up the eastern spread of<br>
people for millennia and it wasn't until about 3000 years ago that the<br>
Lapita people finally nailed it and the colonization of the eastern Pacific<br>
took a great leap forward.<br>
<br>
We were all chuffed to have made the crossing, particularly Atholl who has<br>
been wrestling with questions surrounding the colonization of Remote Oceania<br>
for years. This first-hand experience of what the Lapita people might have<br>
faced was special for him, but it was no picnic. It took a week of beating<br>
against unfavourable winds, rain squalls and choppy seas to make it. The<br>
spar on Klaus's mainsail broke late one night during a powerful squall and<br>
the waves crashed over both boats getting everything wet. Days on a wet deck<br>
seemed to go on and on and the salt-soaked shorts gave us sores where you<br>
don't want sores. Lata (capital of the Santa Cruz Islands) with its long,<br>
deep, safe inlet could not come quick enough. Memories of the Philippines<br>
came flooding back.<br>
<br>
Anchored just off Lata wharf with its wrecked freighter we took five days<br>
R&amp;R. We drank SolBrew and ate plenty of red and white deep sea snapper,<br>
which have eyes the size of pool balls, whilst waiting for the sun to shine<br>
and everything to dry out. In Lata we Eve came back and Karl joined us,<br>
bringing with him bourbon, a harpoon gun, Italian coffee and a ukulele. An<br>
interesting combination.<br>
<br>
Atholl and Keith have both left, but so too has James Wharram who recently<br>
learned of the sudden death of his dear friend Ernald. His boats have done<br>
us proud and proved themselves worthy of trans-ocean travel again and again,<br>
so he leaves tired and sad, but with no small sense of achievement. Our<br>
condolences go out to Fredrica and a rum toast to the memory of Ernald. Fair<br>
winds brother.<br>
<br>
Matt Fletcher]]>
      </description>
      <pubDate>Sun, 08 Mar 2009 05:07:26 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/8/102-downhill-run</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        on the road again
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/7/101-on-the-road-again</link>
      <description>
        <![CDATA[



Heute Moregn war gro&#xDF;er Tag am Flughafen (zwei Solomon Air Mitarbeiter, eine 
&#xFC;berdachte H&#xFC;tte, eine Landepiste aus dem 2. Weltkrieg). Anwesende: die 
Dorfbewohner, der Premier. etliche &quot;Minister&quot;, ein Chor f&#xFC;r den ankommenden 
Erzbischof der Anglikanischen Kirche und die 10-k&#xF6;pfige Crew der Lapita 
Boote.
<br>F&#xFC;r Eve hatte ich zwei Farngipanikr&#xE4;nze f&#xFC;r den Kopf und um den Hals zur 
Begr&#xFC;&#xDF;ung aufziehen lassen. Sie war sichtlich ger&#xFC;hrt &#xFC;ber diesen Empfang, 
als ich ihr das &#xFC;berstreifte.
<br>Der Chor sang f&#xFC;r den ankommenden Erzbischof und nach etlichen Reden in der 
prallen Sonne l&#xF6;ste sich der bisch&#xF6;fliche Treck auf. Die Twin Otter hatte 
200 kg &#xDC;bergewicht und musste erleichtert werden. Dann erst konnten James 
und Atholl Platz nehmen ehe es up, up and away nach Honiara ging.
<br>Wir machten uns alle zu den Booten, erledigten die letzten Dinge und machten 
uns um 14 Uhr auf den Weg. Unter Segeln verlie&#xDF;en wir den Ankerplatz und 
hatten dieses Mal Gl&#xFC;ck, dass der Anker nicht hinter einer Koralle blockiert 
wurde.
<br>Wir umsegeln jetzt die S&#xFC;dseite von Ndende und wollen an Utupua vorbei nach 
Vanikoro segeln. Das macht einen Kompasskurs von 124 &#xB0; aus. Und genau aus 
dieser Richtung kommt der Wind.,.,
<br>
Unser Pech mit dem Wetter ist nicht zu fassen.<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106 

]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 07 Mar 2009 04:46:27 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/7/101-on-the-road-again</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Vorbereitungen
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/6/100-vorbereitungen</link>
      <description>
        <![CDATA[




&quot;Another shity day in paradise.&quot;<br>
Der Tag der letzten Vorbereitungen: Einkaufen von Lebensmitteln - soweit<br>
vorhanden - Gem&#xFC;se und Obst vom Markt.<br>
Petroleum f&#xFC;r den Herd, Spiritus zum Vorheizen aus der Krankenstation<br>
organisiert. Benzin und &#xD6;l f&#xFC;r den Au&#xDF;enborder. Wasser aus der Quelle in<br>
unsere Gallonen-Plastikbeh&#xE4;lter f&#xFC;llen und mit dem Pickup kommen lassen.<br>
Die drei Bambusspieren als Ersatz liegen hinter dem Boot im Wasser. Das<br>
Salzwasser t&#xF6;tet die Insekten, wie Ameisen, die noch im Bambus sein k&#xF6;nnten.<br>
Das Auslegerkanu und drei gro&#xDF;e Paddel an Land gebracht, um Gewicht zu<br>
sparen. Das Versorgungsschiff das uns von Tikopia abholen wird, wird sie 
bringen.
<br>
All das wurde z. T. bei str&#xF6;menden Regen organisiert. Heute Morgen war es so<br>
schw&#xFC;l, dass man schon vom Sitzen schwitzte. Dabei haben Hanneke und ich die<br>
neuie Spiere mit der zweiten am Fu&#xDF; verbunden und das Segel angelascht.<br>
Sp&#xE4;ter haben Karl, Rudi und ich das raparierte Gro&#xDF;segel zur Probe gehei&#xDF;t.<br>
Jetzt hei&#xDF;t es, alles zu verstauen. Karl wird seine erste Nacht an Bord<br>
verbringen. Morgen wollen wir Eve abholen, die um 9.30 Uhr mit dem Flieger<br>
/Typ: Twin Otter) ankommen soll. Mit demselben Flugzeug werden uns James<br>
Wharram und Prof. Atholl Andersen verlassen.<br>
Das Wetter ist uns nicht g&#xFC;nstig. Es w&#xE4;re auch das erste Mal!! Ostwinde sind<br>
angesagt, also die Richtung in die wir in etwa wollen. Unser n&#xE4;chstes Ziel<br>
ist die Insel Vanikoro. Es ist die letzte Insel vor Tikopia und Anuta.<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2009 19:49:18 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/6/100-vorbereitungen</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Reparatur 2. Teil
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/5/99-reparatur-2-teil</link>
      <description>
        <![CDATA[



Es gibt heute nichts besonderes zu berichten. Ein stinknormaler Tag. Ich 
habe von 9 Uhr bis eben um 17 Uhr den gebrochenen Mast repariert. Erst ein 
70 cm langes millimetergenau passende Rundholz aus einer Bohl geschnitten. 
Dann das in die zwei Bruchstellen einpassen und mit zehn Niroschrauben 
festschrauben. Dar&#xFC;ber 3 x 1 m lange Bambusleisten schrauben und mit 
zus&#xE4;tzlichen  3 Laschings befestigen. Danach eine Reserveverst&#xE4;rkung mit 6 
Laschings &#xFC;ber der Bruchstelle festbinden. Als Laschingmaterial habe ich 
Angelschnur genommen.
<br>Die Finger schmerzen vom Ziehen. Aber die reparierte Spiere liegt seit zehn 
Minuten an Deck.
<br>Ingo hat nochmal Prof. Anderson interviewt und gefilmt, Matt sucht nach 
seltenen H&#xFC;hner-Proben f&#xFC;r die DNA-Analyse. R&#xFC;diger und Karl waren einkaufen 
und haben danach alles neu verstaut.
<br>
Gleich Duschen und ein erstes Bier.<br>
Es sind die kleinen Dinge, die hier z&#xE4;hlen...<br>
<br>
K.Hy.<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106 

]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 05 Mar 2009 06:40:51 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/5/99-reparatur-2-teil</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        Reparaturen
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/4/98-reparaturen</link>
      <description>
        <![CDATA[



Ich hatte da einen kleinen Fehler gestern gemacht. Es waren nicht drei 
Kartons Bier f&#xFC;r f&#xFC;nf Personen sondern f&#xFC;r sieben Personen. N&#xFC;chtern 
betrachtet geht das doch einmal in vier Monaten, oder?
<br>Heute hie&#xDF; es f&#xFC;r mich nur Reparaturen durchzuf&#xFC;hren. Die Frontspiere des 
Gro&#xDF;segels war im Sturm gebrochen. Alle Spieren bestehen aus Bambus. Die 
Hauptspiere hatte noch eine zus&#xE4;tzliche angelaschte Verst&#xE4;rkung. Beides ist 
an der Hauptbelastungsstelle gebrochen, da wo das Fall angreift. Ich 
brauchte den halben Tag, um diese Laschung zu &#xF6;ffen, denn das Takelgarn 
wollte ich retten, wiederverwenden und habe es halt nicht durchgeschnitten, 
um z,.B. die Laschung mit hier erh&#xE4;ltlicher Angeschnur durchzuf&#xFC;hren. Die 
andere Tagesh&#xE4;lfte habe ich an der Solaranlage gearbeitet.
<br>Karl und R&#xFC;diger haben s&#xE4;mtliche Essensvorr&#xE4;te geortet und neu verstaut. 
Karl hatt nach wenigen Stunden einen knallroten R&#xFC;cken. Originalton: &quot;Aber 
es ist doch bedeckt.&quot;
<br>Wir haben alle gestern beschlossen, Ballast von Bord zu geben. Wir lassen 
z.B. das Auslegerkanu in Lata und andere Sachen, die das anvisierte Boot, 
das uns am 24.3. (??) in Tikopia abholen soll, mit nach Tikopia bringen 
wird. Da wir auf beiden Booten 5 Personen sein werden, m&#xFC;ssen wir &quot;Ballast 
abwerfen&quot;, um den Booten eine einigerma&#xDF;&#xE9;n gute Segelperformance zu geben.
<br>
Wir werden auf beiden Booten folgende Crewaufteilung haben:<br>
LAPITA TIKOPIA. Karl, R&#xFC;diger, Matt, Eve und ich<br>
LAPITA ANUTA. Hanneke, Jamie ihr Sohn, Tulano Toloa von den Tokelau Inseln, 
Kolton Koriga aus Anuta, Ingo
<br>
<br>
K. Hy.<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
www.lapita-voyage.com<br>
Satphone +88 163 166 9106 

]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2009 06:40:57 UTC</pubDate>
      <guid>/lapita/posts/2009/3/4/98-reparaturen</guid>
      <author>(@author)</author>
    </item>
    
    <item>
      <title>
        immer im Trab
      </title>
      <link>/lapita/posts/2009/3/3/97-immer-im-trab</link>
      <description>
        <![CDATA[



Gestern wurden wir zum Premier der Provinz Temotu eingeladen. Es waren 
einige Abgeordnete anwesend, der Sprecher und zwei Minister. R&#xFC;diger 
begleitete mich. Man bat mich, unser Projekt vorzustellen. Danach machte 
R&#xFC;diger Fotos und wir wurden im einzigen Regierungswagen - einem Toyota 
Pick-Up - zum Liegeplatz chauffiert.
<br>
<br>
Den halben Tag war ich unterwegs, um eine neun Meter lange Bambusstange von 
gewissem Querschnitte zu besorgen. Ich machte einen Schnellkurs in Sachen 
Bambus mit. Diese Stange soll die im Sturm gebrochene Spiere ersetzen, damit 
wir wieder das Gro&#xDF; setzen k&#xF6;nnen.
<br>
<br>
Heute waren wir auf der kleinen Insel Te Motu.Man erz&#xE4;hlte sich in Lata, 
dass es dort viele Lapita-Keramikst&#xFC;cke g&#xE4;be. Wir lie&#xDF;en uns mit einem 
schnellen offenen Plastikboot hinfahren. Dort mussten wir erst einmal eine 
&quot;Landungsgeb&#xFC;hr&quot; zahlen. Diese beinhaltete das Betrachten der Funde. Diese 
Scherben hatten viel &#xC4;hnlichkeit mit denjenigen, die wir auf den Duke of 
York Islands selbst gefunden hatten. Prof. A. Anderson stellte auch sofort 
fest, dass es sich um ca. 2.600 Jahre alte St&#xFC;cke handelt. Er kann das an 
dem Dekor und an den mit einem Stempel in den Ton gepr&#xE4;gten Design erkennen. 
Alle Scherben wurden durch Kokosnusskrabben aus der Tiefe geschaufelt. Eine 
erste Analyse ergab, dass an dieser Stelle &#xFC;ber mehrere hundert Jahre Lapita 
People, die engenommenen Vorfahren der Polynesier, gelebt hatten.
<br>
<br>
Gestern Abend wurde im kleinen Kreis einmal richtig abgefeiert. Anwesende: 
der Kapit&#xE4;n der BARUKU (Seelenverka&#xFC;fer ware noch sehr geschmeichelt), Emma 
(&quot;Queen of the South Sea&quot;, eine einheimische Jusritin), Karl R&#xFC;diger, ich, 
drei Kartons Solbrew Bier und eine Gitarre. Emma hat bestimmt 5 x &quot;Spanish 
Eyes&quot;&#xB0; gesungen.und Karl 2 x &quot;Roto Lippen sollst Du k&#xFC;ssen&quot;. Es waren auch 
wunderbare Lieder aus Fiji, Hawaii, der Insel M;alaita und aus PNG dabei.
<br>Nein Kopfschwerzen hatte ich heute morgen nicht, denn die lokale Biermarke 
Solbrew hat einen deutschen Braumeister.
<br>
<br>
K.Hy.<br>
<br>
<br>
<br>
Lapita Voyage<br>
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      <pubDate>Tue, 03 Mar 2009 05:52:28 UTC</pubDate>
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