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Date: 31 Dec 2008 07:37:24
Title: Webdiary

Position: 10 sm N von Wewak


Wewak war...

... für uns eine Goldgräberstadt mit Bratt dem hagelvollen Kanadier in der
"Kaiser Bar" im Windjammer-Hotel gleich am ersten Abend. Die Bar - mit
original deutscher Kaiserreich Flagge - und vieles andere gehören Sir Hugo
Berghuser MBE. Er war nicht da, hat aber einen großen Rufen. Vom
Deutschnationalen bis hin zum smarten Businessmann. Er war Minister und er
ist Millionär.
Vor 20 Jahren flogen am Tag 15 Maschinen aus Wewak (DC 3), heute kommt
eine...
Wewak war verbunden mit starker Kriminaltät, so dass wir uns nachts Wachen
an Bord geholt hatten.
Wewak war auch große Gastfreundschaft. Peter, der Deutsche, füllte uns
kostenlos unsere 33 Wasserkanistert auf. Philipp, der Austrtalier,
chinesishcer Herkunft, bewirtete uns in seinem fast luxuriösem
Boutique-Hotel. Dem erschöpften 80 - jährigen James Wharram bot er mit
Hanneke an, kostenlos sich im Hotel zu erholen. Die Wäsche wurde dort
umsonst gewaschen, auch die gesamte Crew bekam ein freies Abendessen,
Wewak war aber auch verbunden mit dem Kranken Rüdiger, der sich eine
tropische Hauterkrankung zugezogen hatte. Heute Morgen sind James und
Rüdiger nach Rabaul vorgeflogen, um sich zu kurieren.
In Wewak war eine unbeschreibliche Hitze. Wir mussten Einkaufen,
Behördengänge machen, Geld tauschen, lange Dingifahrten machen, lange
warten, warten. warten. Allein der kleine Raum mit der ATM Maschine, um Geld
zu ziehen, trieb dir das Wasser aus allen Poren.
Wewak war auch der Yachtclub. Ein im traditionellen Stil luftig gebauter
Bau, am Wasser, der eher ein Drinking Point war als ein Yachtclub. aber so
etwas soll es ja auch in Europa geben.
Wewak kann man lieben oder hassen. Alle 50 m lag ein roter Abfallhaufen Rot
gefärbt auf der Strasse. Der Betelnusssaft, den hier fast jeder ausspuckt,
sorgt für rote Haufen und rote Gehwege.
Philipp, Bettina, Jen-Pierre, Eve und ich sind für eine Nacht in ein kleines
Gästehaus auf die nahe Insel Moschu gefahren. Ein offenes Boot mit 40 PS
Außenborder hat uns rübertgedüst. Es war einfach, herzlich und voller
Südseenatur.
Wewak ist auch Dieter aus Dessau, der 1957 nach Australien ausgewandert ist und es bis nach Wewak geschafft hat. Er war 50 Jahre nicht in Deutschland, ihn sehnt es auch nicht dahin, denn er hat Angst vor den vielen Muslimen
Heute haben Hanneke und ich 4 Stunden beim Zoll und Immigration gesessen.
Als wir gerade den Anker liften wollten, kam ein Anruf des Agenten, er
wollte noch mal schnell 380 Kini haben (120 ?). Dabei hatten die uns doch
gerade beim Zoll gesehen.... Wir mussten in der Hitze 1 Stunde warten. Ich
gab ihm 250 und er war mehr als zufrieden... und wir auch.
Jetzt sind wir seit 3 Stunden auf dem Boot. Der Wind kommt aus Osten -
natürlich aus der Richtgung in die wir fahren wollen. Aber alle waren dafü+r
endlich wieder segeln zu k,önnen.
Wewak adé.

Klaus Hympendah


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